Der Schulgarten

In der Grundschule „Auf dem Fischerrück" ist der Schulgarten eine wichtige pädagogische Einrichtung. Die Kinder lernen Pflanzen kennen und arbeiten sowohl theoretisch als auch praktisch im Garten.

„Der Schulgarten ist nicht nur ein Ausflugsziel für den Biologieunterricht, er hat auch andere Ziele. Der Schulgarten bietet das Training der Sinneswahrnehmung, fördert soziale und Umweltkompetenzen und trägt so zu einem gesunden Schulessen bei. Der Schulgarten regt zum Lernen mit Kopf, Herz und Hand an", so Henry Tesch, der Leiter der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin.

Das Ziel der Umwandlung eines Schulgartens in einen Küchengarten ist, einiges an Essen selbst anbauen zu können. Es gibt kein Gemüse oder Kraut, das besser schmeckt als das, was aus deinem eigenen Garten kommt! Die Kräuter aus dem Küchengarten können frisch geerntet werden. Und da man weiß, wie die Pflanzen behandelt wurden, kann man sie getrost verzehren.

Der Küchengarten hat nicht nur Kräuter, sondern auch Gemüse und Obst zu bieten. Die Kinder benutzen den Küchengarten u.a. um Kartoffeln anzubauen, Äpfel und Pflaumen von den Obstbäumen zu pflücken, an den Johannisbeersträuchern zu naschen, frische Kräuter aus dem selbst hergerichteten Kräutergarten für das Essen zu holen oder um im Herbst Kastanien aufzusammeln.

Im Küchengarten können die Kinder das Gemüse und das Obst in ihren unterschiedlichen Wachstumsphasen beobachten und auch lernen, wie man Obst und Gemüse behandelt. Z.B. wie sie in der Küche verwendet werden, wie sie riechen und schmecken. Auf diese Art erfahren die Kinder, wie der Küchengarten zu gesünderen Essgewohnheiten führt.